Maßnahmen für den Schulbetrieb bei Hitze

Die aktuell vorherrschende Hitzewelle stellt für viele Menschen eine große Belastung dar. Die Herausforderung an den Schulen ist dabei besonders groß.

Da davon auszugehen ist, dass Hitzeperioden in Zukunft öfter auftreten und länger andauern, werden bauliche und strukturelle Maßnahmen im Sinne der Klimawandelanpassung fortgeführt und in zukünftigen Schulbauprogrammen weiter intensiviert.

Im Rahmen der schulrechtlichen Bestimmungen sowie unter Berücksichtigung des Bedarfs an Tagesbetreuung können folgende Maßnahmen unterstützend gesetzt werden:

  • Flexible Gestaltung der Unterrichtsorganisation, gegebenenfalls Auflösung des stundenplanmäßigen Unterrichts und bei geänderter Diensteinteilung.
  • Verlagerung des Unterrichts in Außenbereiche (Schulgarten, Schulhof, Parkanlagen, etc), vorwiegend beschattet.
  • Regelmäßiges Erinnern der Schülerinnen und Schüler an eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr.
  • Information bzw. Sensibilisierung der Erziehungsberechtigten hinsichtlich ausreichender Flüssigkeitsversorgung, Sonnenschutz und leichter Kleidung.
  • Von der Abhaltung von Sportfesten oder Wettbewerben ist an heißen Tagen wird abgeraten.
  • Verlängerte oder zusätzliche Pausen.
  • Sparsamer Einsatz von Wärme erzeugenden Geräten wie Beamern oder Computern.
  • Erste-Hilfe-/Kreislaufmaßnahmen für den Umgang bei hitzebedingten Beschwerden in Erinnerung rufen.
  • Besondere Aufmerksamkeit für Schülerinnen und Schüler mit gesundheitlichen Einschränkungen oder Kreislaufproblemen.

Die zunehmende Zahl von Hitzeperioden stellt Schulen vor besondere Herausforderungen. Wir ersuchen Sie daher, die bestehenden schulrechtlichen Handlungsspielräume im Rahmen ihrer Verantwortung bestmöglich zu nutzen, um auf außergewöhnliche Hitzebelastungen angemessen reagieren zu können. Vielen Dank für Ihren engagierten Einsatz und Ihre umsichtige Organisation in dieser herausfordernden Situation.

Veröffentlicht am 23.06.2026